In den letzten Jahren ist ein zunehmender Trend zur Migration aus den Großstädten in ländliche Gebiete und ins Landesinnere Spaniens zu beobachten. Dieses Phänomen ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, die viele Menschen dazu veranlasst haben, ihren Wohnort zu überdenken.
Faktoren, die die Migration ins Landesinnere vorantreiben
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Lebensqualität: Ländliche Gebiete bieten eine ruhigere Umgebung mit weniger Umweltverschmutzung und einem langsameren Lebenstempo, was zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.
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Wohnkosten: Die Immobilienpreise in ländlichen Gebieten sind im Vergleich zu größeren Städten oft günstiger, sodass Käufer für das gleiche Budget größere oder geräumigere Häuser erwerben können.
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Telearbeit: Durch die weitverbreitete Einführung der Telearbeit ist es nicht mehr so wichtig, in der Nähe von Stadtzentren zu wohnen, und die Menschen können nun auch an entlegeneren Orten leben, ohne ihre Arbeitstätigkeit zu beeinträchtigen.
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Klimaauswirkungen: Steigende Temperaturen und die Überbevölkerung der Städte während der Sommermonate haben dazu geführt, dass manche Menschen, insbesondere Rentner, nach kühleren, weniger überfüllten Reisezielen suchen. Cadena SER
Statistische Daten
Nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts (INE) hat die Ankunft ausländischer Bürger dazu beigetragen, die Entvölkerung in Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern zu verlangsamen. Soziales Observatorium+1Elcano Royal Institute+1
Überlegungen beim Umzug in ländliche Gebiete
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Infrastruktur und Dienstleistungen: Es ist wichtig, die Verfügbarkeit grundlegender Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Transport im jeweiligen Gebiet zu beurteilen.
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Integration in die Gemeinschaft: Die Teilnahme am Leben vor Ort und das Verständnis der Gemeinschaftsdynamik ermöglichen eine schnellere und bereicherndere Anpassung.
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Stellenangebote: Obwohl Telearbeit die Mobilität erleichtert hat, ist es wichtig, lokale Beschäftigungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen, wenn Sie eine zusätzliche Einkommensquelle benötigen.